Mitte. Seltsame Symbole auf der Sparrenburg, düstere Wälder und tanzende Hexen. Das alles gibt es an drei Abenden in der Rudolf-Oetker-Halle zu bestaunen. Die Zuschauer bewunderten im vollbesetzten Saal Bielefelds erstes bild- und tongewaltiges Musical. Der „Tanz um den Hexenkessel”, an dem sich 300 Mitwirkende beteiligen, entstand in Kooperation von Musik- und Kunstschule (MuKu), dem Alarmtheater und der Tanzschule „Dansart”.

Im Musical selbst wird Johanna, gespielt von Carmen Flach, zunächst nicht von den Mitschülern in ihrer neuen Klasse aufgenommen. Bei einer Exkursion auf die Sparrenburg entdeckt sie aber seltsame Symbole, die auch bei den anderen Interesse wecken. Gemeinsam gehen sie auf eine abenteuerliche Reise durch einen Geisterwald, beobachten einen Hexensabbat und entdecken den Geist einer lange verstorbenen Gräfin. Am Ende sind sich Johanna und ihr Mitschüler Franz, gespielt von Benjamin Vinnen, näher gekommen. Das während des gesamten Stücks immer wieder hörbare Lied „Was soll ich sagen?” erklingt.Im Musical selbst wird Johanna, gespielt von Carmen Flach, zunächst nicht von den Mitschülern in ihrer neuen Klasse aufgenommen.

Bei einer Exkursion auf die Sparrenburg entdeckt sie aber seltsame Symbole, die auch bei den anderen Interesse wecken. Gemeinsam gehen sie auf eine abenteuerliche Reise durch einen Geisterwald, beobachten einen Hexensabbat und entdecken den Geist einer lange verstorbenen Gräfin. Am Ende sind sich Johanna und ihr Mitschüler Franz, gespielt von Benjamin Vinnen, näher gekommen. Das während des gesamten Stücks immer wieder hörbare Lied „Was soll ich sagen?” erklingt.

Der Chor stimmt mit ein und reißt das Publikum mit. So sehr, dass es bei der Premiere minutenlangen, stehenden Applaus für die Künstler gab. Johannes Strzyzewski, Leiter der MuKu, hatte es schwer, alle Beteiligten auf die Bühne zu bekommen. Harald Otto Schmid, Regisseur des „Hexenkessel”, war nach der Premiere beeindruckt: „Es war bombastisch. Die Schauspieler haben Wunderbares geleistet.” Und Mitregisseurin Dietlind Budde: „Normalerweise neigen Darsteller dazu, egozentrisch zu sein. Diese hier nicht. Sie haben sich selbst und dem Publikum hingegeben.” 

Hauptdarstellerin Carmen Flach war nach der Vorstellung erleichtert: „Ich war kurz vorher so aufgeregt. Aber ich hätte nicht gedacht, dass alles so gut klappt.” Und ihr Mitspieler Benjamin Vinnen: „Ich hab nicht erwartet, dass es so voll wird.” Das Musical „Tanz um den Hexenkessel” wird am heutigen Samstag ab 19.30 Uhr in der Rudolf-Oetker-Halle erneut aufgeführt